Whisky kaufen - So einfach geht es


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Irland

Irland und Schottland streiten sich schon seit langem darüber, welches Land nun wirklich den ersten und damit ältesten Whisky / Whiskey herstellte und damit die moderne Whisk(e)y-Tradition begründete, denn jeder beansprucht dieses Recht für sich. Eine Antwort darauf lässt sich aber nur schwer finden. Aus diesem Grund gelten sowohl Irland als auch Schottland als Ursprungsländer des Whisky / Whiskey und Begründer der Whisk(e)y-Kultur.

Trotz allem hatte es die Whisky-Industrie in Irland nicht leicht, ihre Existenz zu sichern. Auch wenn vor allem im 19. Jahrhundert die Whiskey-Produktion in Irland florierte und vor allem England mit dem Lebenswasser versorgte, so konnte sich dieses Hoch leider nicht gegen all die kommenden Krisen durchsetzen. Durch den Unabhängigkeitskrieg verlor Irland England und die Commonwealth als Exportländer für irischen Whiskey, darauf folgte der Erste Weltkrieg und die Weltwirtschaftskrise, durch die Prohibition in den USA verlor Irland einen weiteren großen Abnehmer für seinen Whiskey und mit dem Zweiten Weltkrieg bestanden kaum noch Chancen die irische Whiskey-Tradition als großen Industriezweig am Leben zu erhalten. Während um 1900 noch 2000 Destillerien in Irland aktiv an der Whiskey-Herstellung beteiligt waren, gab es Mitte des 20. Jahrhunderts gerade noch 5 existierende Betriebe.

Aber die Iren ließen sich trotz aller Rückschläge nicht unterkriegen; im Jahr 1966 schlossen sich alle noch aktiven Brennereien zu einer Firma, nämlich den „Irish Distillers“ zusammen, um damit die Existenz der irischen Whiskey-Tradition zu sichern. 1988 wurde Irish Distillers vom französischen Konzern Pernot Ricard übernommen. Später nahmen auch einige andere Brennereien wieder den Betrieb auf und 1987 wurde die selbstständige Brennerei Cooley gegründet. Das Zentrum der irischen Whiskey-Herstellung liegt heute in Midleton.

Der „Irish Whiskey“ weist nicht nur in der Schreibweise, sondern auch in Herstellung und Geschmack deutliche Unterschiede zum „Scotch Whisky“ auf:


1. Der irische Whiskey gilt im Allgemeinen als wesentlich milder und lieblicher als der schottische, was vor allem daher kommt, dass ihm der rauchige Geschmack fehlt, da das Getreide des irischen Whiskys im Gegensatz zu den schottischen Produkten nicht über Torffeuer getrocknet wird.

2. Weiterhin wird der irische Whiskey in der Regel drei Destillationsvorgängen unterzogen (Pot-Still-Whiskey), nicht nur zwei.

3. Die irischen Destillierapperate haben ein viel größeres Volumen als schottische.

4. Beim Blenden von irischem Whiskey nutzt man die Eigenschaften und das Aroma verschiedener Whiskey-Fässer, um den Geschmack zu verändern; man spricht vom so genannten „vatting“.

Das bekannteste irische Whisky-Produkt, das für die Hälfte aller Spirituosenexporte des Landes verantwortlich ist, ist Baileys Original Irish Cream. Der Crèmelikör besteht zum größten Teil aus Whiskey und Sahne und ist Marktführer unter den Crèmelikören und Likören und befindet sich mit ca. 85,2 Mio. verkauften Flaschen pro Jahr auf Platz 7 der meistverkauften Premium-Spirituosen der ganzen Welt.

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